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Hintergrund

Der Nationalpark auf der nepalesischen Seite des Mount Everests zieht jährlich etwa 25.000 Touristen an. Der Status als beliebtes Reiseziel bietet der dortigen Bevölkerung eine Chance, er stellt sie aber auch vor große Herausforderungen: Die in einfachster Bauweise errichteten Unterkünfte entsprechen nicht den Grundregeln der Bauphysik. Sie sind völlig ungedämmt und in den höheren Regionen Frost, Tauwasseranfall, Schimmel und Fäulnis ausgesetzt. Sie belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit von Gästen und Angestellten.

Weitere Herausforderungen des Projekts stellen folgende regionale Probleme dar:

  • Müll – Plastik- und Glasverpackungen (v.a. Flaschen), Dosen, Batterien, Bauschrott
  • Wasser – keine Abwasserversorgung, bakteriell verunreinigtes Wasser, kein Trinkwasser, Chemikalien
  • Abholzung – Brennholz für Warmwasserbereitung und Heizen
  • Arbeitsbedingungen – schwere Lasten zu unfairem Lohn transportiert, Kinderarbeit, mangelnde Baustellensicherheit
  • Offene Feuerstellen – offene Feuerstellen führen zu Verbrennungsfällen, Atemwegsbeschwerden, Großbränden