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Auf den Spuren Mies van der Rohes

…begab sich Architekt Dipl. Ing FH Nicolai Baehr bei seiner Studienreise zur Villa Tugendhat nach Brno in Tschechien. Was er dabei nicht ahnte, dass dies auch eine Reise zur eigenen Famiiengeschichte werden sollte.

Eine Postkarte, die er von der Villa Tugendhat an seine Großmutter Marga Rödel schickte, zeigte das großzügige Panorama durch die versenkbaren Scheiben der von Mies van der Rohe 1930 erbauten Villa. Genau solch eine versenkbare Scheibe war Marga Rödel aber schon aus Essen bekannt. Auf den Überresten der im Krieg zerstörten Villa von RWE-Vorstand Herrn Ernst Henke errichteten ihr Mann, Regierungsbaumeister, Aribert Rödel und sie 1955 ihr eigenes Haus in Essen. Es existierten Bilder des Ortes vor und nach dem Krieg, aber das Puzzlestück mit dem Werk von Mies van der Rohe fehlte noch.

Dipl. Ing. FH Nicolai Baehr begab sich auf die Suche und das Ergebnis der Recherche konnte er seinem Publikum bei seinen Vorträgen zur Villa Tugendhat in den Breitwand Kinos präsentieren. Unter den Zuschauern in Herrsching befand sich am Dienstagabend den 22.10. auch die Urenkelin von Mies van der Rohe Frau Schreiber.

Die Geschichte ist in einer kurzen Zusammenfassung auf Youtube sehen:

Beitrag über Dipl. Ing. FH Nicolai Baehr in der SZ-Wochenend-Ausgabe vom 26./27.Oktober 2013